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... ich hab ja nix anzuziehen...

"Jetzt hab ich es wirklich getan, ich hab endlich ein Shooting gebucht. Der Fotograf ist echt sympathisch, seine Bilder der Hammer, und die Ideen die er mir bis jetzt so präsentiert hat, die gefallen mir auch echt gut. Ich glaub ich krieg das hin, und dann hab ich endlich auch einmal schöne Fotos für mich, aber was soll ich dazu bloß anziehen ???..."

 

Solche oder ähnliche Gedankengänge bekomme ich als Fotograf of von meinen Kundinnen und Kunden geschildert.  Für viele stellt der einfache Gedanke nach dem passenden Outfit die größte Herausfordreung dar. Daher möchte ich euch mit 4 einfachen Punkten bei eurer Entscheidung helfen.

 

  • Wähle ein Outfit, indem du dich wohl fühlst
  • Keine Experimente, zumindest nicht beim ersten Shooting
  • Hab einen Plan B zur Hand 
  • Vermeide kleine Muster

 

Wähle ein Outfit, indem du dich wohl fühlst

 

Der erste Tipp klingt so banal, wie er ist. Greife beim packen deiner Outfits zu den Kleidungsstücken, die du auch im Alltag gerne anziehst. Es nutzt nichts, wenn du dir extra ein teures Kleid kaufst, oder die mega hippe Design Jean, wenn du dann beim ersten hineinschlüpfen feststellst, ohje das passt ja gar nicht zu mir. Dieses Gefühl des "das passt ja gar nicht zu mir" überträgt sich dann nämlich unbewusst auf deine Stimmung, deine Körpersprache und letzten Endes auch auf die Bilder die entstehen. Nur wenn du dich wohl fühlst, wirkst du entspannt und locker - Und das sieht man auf den Fotos 

 

Keine Experimente, zumindest nicht beim ersten Shooting

 

Wie oben schon erwähnt, ist der Wohlfühl-Faktor bei der Wahl der Kleidung ganz wichtig. Das soll aber kein Freibrief sein, zu jedem Shooting im Schlabber-Shirt und der Jogging Hose zu kommen. Natürlich kann so ein Outfit auch mal cool sein, wenn du z.B. eine entspannte Home Story Shooten möchtest, aber in der Regel hast du (oder der Fotograf) eine konkrete Idee im Kopf und somit schon einen Plan welches Outfit dazu passt. Beachte dabei aber, dass das Outfit zu dir und deinem Typen passen sollte. (Aus einem Mauerblümchen wird kein Paradies Vogel, nur wegen des Outfits). Experimente sind OK, aber nur in dem Rahmen, indem du dich auch authentisch fühlst (siehe Punkt 1)

 

Hab einen Plan B zur Hand

 

Wie überall sonst, empfehle ich auch beim Shooting Outfit etwas alternatives im Gepäck zu haben. Das bringt zum einen ein wenig Abwechslung ins Shooting, und somit auch frischen Wind in die Fotos. Darüber hinaus ermöglichen verschiedene Outfits auch etwas experimentelles. Du kannst zum Beispiel ein etwas "verrückteres" Kleid mitbringen um etwas zu probieren. Wenn du merkst, dass du dich aber nicht wohl fühlst - Kein Problem - rein in ein anderes Kleidungsstück und weiter gehts. Bei mehreren Alternativen gilt aber immer - Zu viel ist nicht immer Gut. Besprich dich mit dem Fotografen, wie viele Outfits du einplanen sollst, nicht dass du mit einem ganzen Koffer voller Kleidung zum Shooting kommen musst. 

 

Vermeide kleine Muster

 

Kleine Muster auf einer größeren Fläche wie etwa der Kleidung können auf den Bildern dann ganz komische Effekte erzeugen. Man spricht dabei vom so genannten Moiré Effekt. Eine genaue erklräung, warum das so ist, findest du hier.  Wenn man das beim Packen des Shooting Koffers im Hinterkopf hat, lassen sich unangenehme Überraschungen vermeiden. 

 

Wenn du dir nicht sicher bist, welche Gardarobe du für dein Shooting wählen sollst, melde dich vor dem Shooting bei mir, und wir finden gemeinsam etwas, das sowohl zu dir als auch zum Shooting Thema passt. 

 

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